Randnotizen #338
3. September 2010.
Um in das beredte Schweigen der Sprache zu gelangen, muss alles gesagt sein.
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Ich spüre gerade die unendliche Weite dieses Weges…
Aphoristisches
3. September 2010.
Wer nichts erwartet, findet schon im Wenigen viel.
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Asche
3. September 2010.
Liebe: Asche nur.
Weit verstreut im lichtlosen
Raum eines Fühlens.
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Das Schweigen schöner Worte
Im Farblos alles Bunten.
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Dreizeiler
3. September 2010.
Stationen eines Morgenspaziergangs:
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Parkbankidylle.
Weit hinaus schweifen Blicke.
Das Wasser silbert.
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Die Einwegflasche
Steht auf dem Rückweg nicht mehr
Unterm Papierkorb.
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Sie füttert Enten.
Tagaus und tagein kommen
Auch Eichhörnchen.
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Mein Schwiegervater
Ist heute viel besser drauf…
Wie auch das Wetter.
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Seit Tagen trocken.
In der Lindenallee steh’n
Immer noch Pfützen.
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Randnotizen #337
3. September 2010.
Für mich ist das Schreiben weder ein Denken noch ein Fühlen. Es ist ein Erbrechen… will sagen: Ich kotze mich aus.
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