Nikos Kazantzakis:
„Alles, was nicht existiert, haben wir nicht genügend gewollt."

In der Nähe von Anogia liegt das Bergdorf Zoniana. Seine vielleicht größte Attraktion ist ein Wachsfigurenmuseum, das die Geschichte der Insel von der Antike, über die Türkenherrschaft bis hin zur näheren Vergangenheit beschreibt.

Die Einwohner haben bei den Kretern einen nicht so guten Ruf. Ihnen wird nachgesagt, das Recht stets selbst zu interpretieren.
Kleine Betrügereien sollen hier an der Tagesordnung sein.

In diesem Sommer habe ich am Ausflug mit dem Bus, organisiert von der Dorfgemeinschaft Ramni, teil genommen.
Es war ein lustiger und für mich sehr interessanter Tag, und ich fühle mich zwischenzeitlich im Dorf so richtig integriert.

Nur schade, dass ich die während der Fahrt rezitierten Mantinades (Erläiterungen unter dem Titel “Kultur und Sehenswürdigkeiten”) noch nicht so richtig verstanden habe. So habe ich dann häufiger einfach nur mit gelacht.

Das ehemalige Fischerdorf Kalyves ist heutzutage ein touristisch erschlossener Ort am Ausgang der Souda-Bucht. Neben dem sehr belebten Sradtstrand befinden sich, getrennt durch dass Flüsschen Xidhe (ganzjährig eiskaltes Wasser), die beiden schönen Strände von AlMy und Kiani Akti, die zum Verweilen und Baden einladen. Auch im Hochsommer findet man dort genügend Entspannung.

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Panigiri in Ramni, Kreta

19. Oktober 2017

Aber was ist eigentlich Panigiri? (klick den Link)

Ein Kafenion…ein Ort, an den sich auch heutzutage nur selten Frauen “verirren”. Hier trinkt man Eleniko (griech. Kaffee) oder Raki (Tresterschnaps), spielt Tavli (Brettspiel) oder Prefa (Kartenspiel). Und kaum ein Mann hat kein Komboloi (Perlenkette) zwischen den Fingern.